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Wie du beim Klettern Fortschritte machst: 7 Fehler, die dein Training blockieren


  • 15min Wiedergabe
Wie du beim Klettern Fortschritte machst: 7 Fehler, die dein Training blockieren

Fehler beim Klettertraining sind oft die Ursache für Stagnation oder Verletzungen. Schlechtes Timing, Überlastung, fehlende Planung oder ignorierte Schmerzen können deinen Fortschritt bremsen. Wenn du beim Klettern wirklich Fortschritte machen willst, ist die Qualität deines Trainings wichtiger als die Quantität.

Warum dein Training deinen Fortschritt bremsen kann

Klettertraining ist ein starker Hebel. Aber es bedeutet auch erhebliche mechanische und nervliche Belastungen.

Nach einer Trainingseinheit ist dein Nervensystem beansprucht. Deine Muskeln sind müde. Deine Sehnen wurden stark belastet, insbesondere an den Fingern und Schultern. Wenn du falsches Volumen hinzufügst, zu schnell belastest oder bestimmte Signale ignorierst, beschleunigst du deinen Fortschritt nicht. Du blockierst ihn.

Fortschritte beim Klettern hängen nicht nur von deinem Engagement ab. Sie hängen auch von der Struktur deines Trainings, dem Management deiner Erholung und deiner langfristigen Konsequenz ab.

Hier sind die 7 häufigsten Fehler, die Fortschritte beim Klettern verhindern.

Die 7 Fehler, die Fortschritte beim Klettern verhindern

1. Training nach einer Klettersession

Es mag großartig klingen, aber es ist eine sehr schlechte Idee.

Nach dem Klettern sind dein Nervensystem, deine Muskeln und Sehnen bereits stark beansprucht. Wenn du dann noch maximal viele Klimmzüge an einer 20-mm-Leiste machst oder mit deinen Freunden einen Güllich-Wettbewerb veranstaltest, ist das der direkte Weg zu einer Verletzung.

Das Fingertraining beim Klettern ist anspruchsvoll. Im falschen Moment durchgeführt, kann es schädlich sein. Wenn du beim Klettern Fortschritte machen möchtest, solltest du deine Klettertrainings und deine spezifischen Trainingseinheiten voneinander trennen. Qualität ist immer wichtiger als Quantität.

2. Das Aufwärmen überspringen

Der Balken ist ein äußerst leistungsstarkes Werkzeug… aber auch äußerst anspruchsvoll.

Ein gründliches Aufwärmen ist vor Beginn des Trainings unerlässlich. Ein gutes Aufwärmprogramm beim Klettern sollte:

  • die Körpertemperatur allmählich erhöhen
  • Aktivieren Sie die Schultern und Schulterblätter.
  • Handgelenke und Finger bewegen
  • vor dem Beladen progressive Federungen integrieren

Es ist ein klassischer Fehler, direkt mit einer anspruchsvollen Übung zu beginnen, ohne sich vorher aufzuwärmen. Das Bindegewebe braucht eine schrittweise Steigerung. Das Aufwärmen ist ein wesentlicher Bestandteil des Trainingsprogramms und keine Option.

Hier findest du unser gesamtes Material zum Thema Aufwärmen. Und wenndu dich auf dieser Seite registrierst, kannst du unser kostenloses Whitepaper mit Tipps zum richtigen Aufwärmen und Übungen herunterladen.

3. Trotz Schmerzen weitermachen

Wenn du Schmerzen in den Fingern, hinter den Schulterblättern oder in den Schultern hast, höre auf. Mit Schmerzen trainiert man nicht.

Anhaltende Beschwerden sind keine Herausforderung, die es zu bewältigen gilt. Sie sind ein Signal. Verletzungen beim Klettern betreffen häufig die Sehnenrollen, die Beugesehnen oder die Rotatorenmanschette. Schmerzen zu ignorieren, um „nicht aus dem Rhythmus zu kommen”, führt oft dazu, dass die Saison vorzeitig beendet ist.

Wenn die Schmerzen anhalten, konsultiere einen auf Klettern spezialisierten Arzt. Heute gibt es zahlreiche Spezialisten, die speziell mit Kletterern arbeiten, beispielsweise Julien Rémillieux oder Charlotte Lorelli. Um beim Klettern Fortschritte zu machen, muss man manchmal auch mal einen Gang zurückschalten.

4. Ohne Plan trainieren

Ohne Ziel und Struktur führt das Training zu nichts. Du musst wissen, was du tust und warum du es tust. Umfang, Intensität, Häufigkeit, Zyklus... alles muss einer Logik folgen.

Ein effektives Klettertrainingsprogramm basiert auf:

  • ein klares Ziel (maximale Kraft, Ausdauer, Leistung, Kontinuität)
  • eine Steigerung der Belastung
  • integrierte Erholungsphasen
  • Kohärenz über mehrere Wochen hinweg

Wenn du nicht über die erforderlichen Kenntnisse verfügst, gibt es eine Vielzahl qualifizierter Coaches, die dich begleiten können, wie beispielsweise Kevin Arc, PC Training und Fred Vionnet. Wichtig ist, dass du nicht alles alleine machst, sondern einer Leitlinie folgst.

5. Bei jeder Sitzung „erfolgreich“ sein wollen

Spoiler: Das ist unmöglich.

Es gibt gute und weniger gute Tage. Dein Ermüdungsgrad, dein Schlaf, dein Stresslevel und deine Ernährung beeinflussen deine Leistung direkt. Bei jedem Training deinen Rekord brechen zu wollen, ist ein häufiger Fehler. Das führt dazu, dass du dich überanstrengst, wenn dein Körper noch nicht bereit dafür ist.

Um beim Klettern Fortschritte zu machen, musst du die Intensität an deine aktuelle Form anpassen und gleichzeitig deinem Programm treu bleiben. Sei anspruchsvoll, aber fair zu dir selbst. Regelmäßigkeit gewinnt immer gegen das Ego.

6. Zu schnelles Laden

Fang leicht an. Zunächst ist es wichtig, dass du die Bewegung lernst und sie richtig beherrschst, bevor du Gewicht hinzufügst.

Sobald du das geschafft hast, finde die richtigen Intensitäten und dann die richtigen Gewichte. Du kannst sie erhöhen, sobald du die Übungen beherrschst und verinnerlicht hast.

Wenn du deine Finger für das Klettern trainierst, ist ein zu schnelles Fortschreiten ein wichtiger Faktor für Verletzungen. Sehnen passen sich langsamer an als Muskeln. Wenn du die Belastung oder das Volumen zu schnell erhöhst, entsteht ein Ungleichgewicht zwischen Muskelkapazität und Sehnenkapazität.

Die progressive Überlastung ist eine Grundregel. Sie erfordert Geduld und Ausdauer.

7. Nicht an dein Programm glauben

Dies ist wahrscheinlich der am meisten unterschätzte Fehler beim Training.

Der Glaube an dein Programm und dein Ziel macht einen echten Unterschied in einem Trainingszyklus. Es ist besser, ein unvollkommenes Programm zu haben, an das du fest glaubst und das du einhältst, als ein „perfektes” Programm, das von einem hochqualifizierten Trainer entwickelt wurde, das du aber nicht wirklich befolgst.

Disziplin schafft Regelmäßigkeit. Regelmäßigkeit schafft Fortschritt. Fortschritte beim Klettern sind ein ganzheitlicher Prozess, kein einmaliger Glanzmoment.

Nimm dir Zeit, um dein Programm zu planen und es an deine Ziele, aber auch an deine Fähigkeiten anzupassen. Nur weil ein Athlet ein bestimmtes Programm absolviert, heißt das nicht, dass du dasselbe tun musst. Vergewissere dich, dass es zu dir passt und deinem Niveau entspricht.

Sobald du deinen Plan ausgearbeitet und fertiggestellt hast, glaube fest daran und halte dich daran. Du weißt, warum du es tust, also vertraue dem Prozess.

Wie man ein effektives Training aufbaut, um beim Klettern Fortschritte zu erzielen

Jetzt, da du die Fallstricke kennst, findest du hier einige Tipps für die Gestaltung deines Trainings. Wir werden in Kürze einen ausführlicheren Artikel dazu veröffentlichen:

1. Strukturieren Sie Ihre Zyklen

Arbeite in Blöcken von mehreren Wochen. Lege eine vorrangige Eigenschaft fest: maximale Kraft, Leistung, Ausdauer oder Kontinuität. Versuche nicht, alles gleichzeitig zu machen.

2. Plane dein Trainingsvolumen und deine Trainingsintensität

Notieren Sie Ihre Trainingseinheiten. Beobachten Sie Ihre Belastung. Passen Sie sich schrittweise an. Ständiges Improvisieren bremst den Fortschritt.

3. Integriert die Wiederherstellung

Erholung ist Teil des Trainings. Physiologische Anpassungen finden während der Erholungsphase statt, nicht während der Trainingspause.

4. Achte auf schwache Signale

Ungewöhnliche Anspannung, anhaltende Müdigkeit oder ein plötzlicher Leistungsabfall sind Anzeichen, die ernst genommen werden sollten.

5. Bleibe langfristig konsequent

Fortschritte beim Klettern brauchen Zeit. Nachhaltige Fortschritte beruhen auf Beständigkeit, nicht auf punktueller Intensität.

Schließlich legst du durch die Korrektur dieser Fehler den Grundstein für einen nachhaltigen Fortschritt. Beständigkeit, Geduld und die Qualität der Ausführung bleiben die wirksamsten Hebel, um einen Meilenstein zu erreichen.

Es ist wichtig, sich vor Augen zu halten, dass Fortschritte beim Klettern nicht nur von der Intensität deiner Trainingseinheiten abhängen, sondern auch davon, wie diese aufgebaut sind und aufeinander abgestimmt sind. Ein strukturiertes, konsequentes und auf deine Fähigkeiten abgestimmtes Training bringt dich sicherer voran als eine Anhäufung von falsch eingesetzten Anstrengungen.

Zusammenfassung

Hier sind die wichtigsten Tipps, die du beachten solltest, um beim Klettern schneller Fortschritte zu machen:

  • Trainiere nicht zur falschen Zeit
  • Verzichte niemals auf das Aufwärmen
  • Ignoriere Schmerzen nicht
  • Trainiere nicht ohne Plan
  • Verlang nicht bei jeder Trainingseinheit eine Bestleistung.
  • Lade nicht zu schnell auf
  • Zweifle nicht an deinem Programm

Training ist ein mächtiges Werkzeug. Wenn es intelligent eingesetzt wird, hilft es dir, Fortschritte zu machen, aber wenn es schlecht strukturiert ist, bremst es dich aus.